# i1 `8 Z9 e( A! g PDer Bau des G8-Zauns beginnt 3 P& R8 \) P& I& A2 Y# L j, ` 9 k5 W2 o4 B1 uStahl, Stacheldraht und Videokameras sollen Heiligendamm sicher machen 3 j" o9 e7 Z% R8 B6 M ! _$ W0 U$ k; {3 Y. a( E* A' C Heiligendamm (Von Stefan Homann) • Ein paar hundert Metervor dem KempinskiGrand Hotel haben gestern die Bauarbeiten für den Weltwirtschaftsgipfel begonnen.Der G8-Tagungsort Heiligendamm wird miteinem zwölf Kilometerlangen Zaun abgeriegelt.Die blaue Mütze zieht sich Axel Eggebrecht mit einem schnellen Handgriffin die Stirn. Dann zeichnet er mit seinem Textmarker ein Kreuz auf den Betonklotzund setzt den Schlagbohrer an. Der erste Arbeitstag auf der zurzeit wohlsichersten Baustelle Deutschlands.7 V" X" c% c/ i+ f% s0 ]& v5 B
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Wenige hundert Meter vom Kempinski Grand Hotel entfernt haben Eggebrechtund seine Kollegen von der MZS Zaunbau GmbH mit den Arbeiten für den G8-Sicherheitszaunbegonnen. Das Seebad Heiligendamm, in dem sich Anfang Juni die Staats- undRegierungschefs der acht führenden Industrienationen zum Weltwirtschaftsgipfeltreffen, wird in den kommenden Monaten abgeriegelt.( F; h/ A; Z; |" Y% V
- v3 z9 @) M' r. ` Zwölf Kilometer lang soll das Bauwerk aus Beton, Stahl und Stacheldrahtwerden – keine leichte Aufgabe für den Zaunbauer aus Bargeshagen bei Rostock.„Wir müssen 4600 Zaunelemente aufstellen, dabei auch mehrere hundert MeterSumpfgelände überwinden“, sagt Geschäftsführer Frank Neumann. ZwölfeinhalbMillionen Euro hat der Bund für das Sperrwerk inklusive Bewegungsmeldernund Kameras veranschlagt, dreimal so viel wie der normale Jahresumsatz desmittelständischen Unternehmens MZS aus der Region. 3 A% u" A p5 O( z , A* f! u3 N6 N Bis Ende Mai werden die Zaunbauer die Sicherheitssperre rund um Heiligendammerrichten. „Wir werden an drei bis vier Baustellen zur selben Zeit arbeiten“,sagt Geschäftsführer Neumann. Jedes Zaunelement wird an Betonblöcke montiert,die 900 Kilogramm schwer sind. In den Boden versenken Neumanns Männer eine50 Zentimeter tiefe Gittermatte – damit auch kein Gipfelgegner unter demG8-Zaun durchgraben kann. 8 u& D5 L# H' s# q 1 ^) ^" v; }! w# V0 ~ Zum Baustart an der Jemnitzschleuse haben sich vier Demonstranten versammelt.An das erste Stahlgitter hängen sie rot-weißes Absperrband und ein Plakat:„Kapitalismus einzäunen“. Die Atmosphäre bleibt entspannt, die Polizei lässtdie Demonstranten gewähren. „Wir können mit dem Protest umgehen“, sagt SprecherAxel Falkenberg. Schließlich sei es Aufgabe der Behörden, friedliche Kundgebungenzu gewährleisten. - B) n4 ~2 M% v: N c' |7 W 1 i3 V3 I+ P+ g: a„100 Stahlgitter pro Tag % {0 S S* i8 K2 Y$ J3 ] / u! P. O& s2 A% s S+ h# K1 t müssen wir schaffen“Von Mai an werden nur noch ausgewählte Personenin die Sicherheitszone des G8-Gipfels gelassen. Die Personalien der rund300 Einwohner von Heiligendamm sowie der Hotel-Angestellten und Lieferantenwerden nach Angaben der Polizei deshalb in den kommenden Wochen erfasst.Auch die Kennzeichen sämtlicher Fahrzeuge, die die zwei geplanten Kontrollstellenan der Galopprennbahn und am Wasserwerk in Hinter Bollhagen passieren dürfen,kommen auf Listen." |; d8 e" i1 q0 P
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Für Axel Eggebrecht und seine Kollegen ist der Zaunbau in Heiligendammfast ein Job wie jeder andere. Der Schlagbohrer dröhnt, die Mitarbeiter schleppenein Zaunelement nach dem nächsten auf die Baustelle. „100 Stahlgitter proTag müssen wir schaffen“, sagt Axel Eggebrecht und gibt seinem Kollegen MatthiasNeumann einen Wink. Der zückt nochmal die Wasserwaage und prüft, ob der Rechteckpfosten,der unumstößlich mit 20er- Spreizdübeln verankert ist, wirklich gerade aufdem Betonklotz sitzt. Sicher ist sicher. Besonders bei diesem Zaun.6 O- e) p& Q# s7 [* e9 H5 v